Romanesco – und jetzt?

Diese Woche in der Tüte: Romanesco. Aha, ich war völlig planlos was das sein könnte. Gelesen, gewundert, vergessen.

20110908-074330.jpgDementsprechend überrascht war ich gestern als ich in der Tüte ein mir völlig unbekanntes Gemüse fand. Von meinem Kollegen als „bösartige Artischocke“ beschrieben, hat der (die, das???) Romanesco etwa die Größe eines Blumenkohls und eine Struktur, die mich irgendwie an Bilder von mathematischen Formeln (Fraktale) erinnert. Hier mal ein Beispiel von Fraktale Welten:

Update: hier die halb-wissenschaftliche Einordnung von Wikipedia, scheint so als hätte ich mit meiner ersten Einschätzung gar nicht so weit daneben gelegen:

Der Romanesco (Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis ) ist eine Variante des Blumenkohls, die in der Nähe von Rom gezüchtet wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wird er auch in Deutschland angebaut. Der Romanesco gehört zu den wenigen Pflanzen, die in ihrem Blütenstand gleichzeitig Selbstähnlichkeit und damit eine fraktale Struktur sowie Fibonacci-Spiralen aufweisen. Er wird meistens gekocht gegessen, hat einen hohen Gehalt an Vitamin C und übertrifft darin den Blumenkohl.

Zubereitet wird er laut Greenbagrezept übrigens auch wie Blumenkohl. Man darf gespannt sein.

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